Warum die MUNDATMUNG deiner Gesundheit schadet & Wie du die NASENATMUNG verbesserst

Für den Menschen ist die Mundatmung zum Problem geworden. Für die Gesundheit ist die Mundatmung die schlechtere Atemform, als die Nasenatmung. Die Atmung durch die Nase hat wichtige Funktionen:

  • Die Erwärmung der eingeatmeten Luft
  • Filtern der Luft durch die Flimmerhärchen
  • Schutz vor Bakterien und Schmutzpartikel
  • Gerüche wahrnehmen: Dadurch können Gefahren erkannt werden
  • Erzeugung von Stickstoffmonoxid (NO) in den Nasennebenhöhlen, dass die Blutgefäße weitet.

Daraus resultieren noch weitere Vorteile. Wir schützen unser Immunsystem, weil wir weniger ungefilterte Luft einatmen und wir bekommen mehr Sauerstoff in den Körper. Das kann auch den Blutdruck positiv beeinflussen.

Behinderte Nasenatmung: Wenn die Nase chronisch verstopft ist

Viele Menschen haben das Problem, dass sie schlecht Luft bekommen durch die Nase. Das kann genetische Gründe haben, wie eine Nasenscheidewandverkrümmungen. Es kann jedoch auch passieren, dass man die Fähigkeit verliert, tief durch die Nase zu atmen. Durch eine chronische Mundatmung, baut sich die Funktion der Nasennebenhöhlen ab. Es kommt zu einer erhöhten Schleimbildung.

Achtsamkeit gegen die Mundatmung

Ein effektiver Weg zum Antrainieren der Nasenatmung ist, dass du dir regelmäßig bewusst machst, ob du gerade durch die Nase oder den Mund atmest. Wenn du dich bei der Mundatmung ertappst, schließe den Mund und nimm drei bewusste Atemzüge durch die Nase. Das machst du jedes Mal, wenn du dich dabei ertappst.

Forciere die Nasenatmung

Ein weiterer Weg ist das Atmen durch die Nase während der Atemübungen. Dazu nutze ich die Nasenstenose. Dafür hältst du dir ein Nasenloch zu und atmest 10x ruhig ein- und wieder aus. Danach machst du dasselbe mit dem anderen Nasenloch.

Wenn du häufig unter einer verstopften Nase leidest, empfehle ich dir folgenden Artikel inklusive Videoanleitung: Nase freibekommen und wieder besser durchatmen: 4 Techniken (Atemtechniken & Haut-Organ-Reflex)

Was tun gegen Mundatmung nachts?

Ein häufiges Problem, welches ich immer wieder von meinen Klienten höre, ist das nächtliche Schnarchen. Durch die Mundatmung droht das Schnarchen und Mundtrockenheit. Kleine Helfer wie Nasenspreizer, Nasenpflaster oder sogar eine Nasendusche können die nächtliche Mundatmung verhindern.

Du kannst auch Schlafpositionen testen.

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